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Zahnarzt
Zahnärztliche Akupunktur

Die Akupunktur als Behandlungsmethode hat eine 4000 Jahre alte Tradition. Es wurden anscheinend schon in der Steinzeit spitz zugeschliffene Steine verwendet. Später ersetzen zuerst Kupfernadeln, in der Antike auch Eisen-, Silber- und Goldnadeln die Steine. „Akupunktur“ kommt von akus : Nadel und pungere: stechen. Die Akupunktur ist ein Bestandteil der TCM (traditionellen chinesischen Medizin). Keine andere medizinische Methode hat sich im Laufe der Jahrhunderte so erhalten und bewährt wie die Akupunktur. Dabei werden Nadeln in bestimmte genau lokalisierte Punkte eingestochen. Folgende Wirkungen der Akupunktur gelten in unserer Zeit als verifiziert: die schmerzreduzierende Wirkung, die psychisch-harmonisierende Wirkung, die das Immunsystem sowie das Lymphsystem verändernde Wirkung, sowie die vegetativ-regulierende Wirkung. Die die Basis bildenden Akupunkturpunkte sind mittlerweile auch wissenschaftlich nachgewiesen worden. Wichtig ist das Wissen, dass Akupunktur zwar im hervorragenden Masse, das, was gestört ist, zu regulieren und zu harmonisieren vermag, aber nichts was zerstört ist, wiederherzustellen.

Der Akupunktur(zahn)arzt wird außerdem nie nur nach dem Befund, sondern immer auch nach dem Befinden fragen und daraus eine für den jeweiligen Menschen individuell optimale Therapie zusammenstellen. Neben der klassischen Körperakupunktur gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit über sogenannte Mikrosysteme oder Somatotopien eine Akupunkturbehandlung vorzunehmen. Unter Mikrosystemen versteht man Teile des menschlichen Körpers, die ein verkleinertes Abbild des Gesamtkörpers darstellen. Wissenschaftlich bekannt ist der sogenannte Homunculus im menschlichen Gehirn, in der Naturheilkunde existieren unter vielen anderen die Mikrosysteme der Fußsohle (benutzt in der Fußreflexzonenmassage) und des Ohres (benutzt in der Ohrakupunktur) sowie der Mundhöhle, des Schädels u.v.a.m. Da die Meridiane (Energieleitbahnen) des Körpers auf denen die meisten Akupunkturpunkte liegen auch direkte anatomische oder funktionelle Beziehung zu jedem einzelnen Zahn im Mund haben, ist deshalb eine enge Verknüpfung der Akupunktur und der Zahnheilkunde gegeben. Es ist zum Beispiel möglich, dass, wenn ein Patient (Beispiel aus unserer Praxis) Probleme mit dem Magen hat, parallel dazu die Zahntasche eines bestimmten Zahnes sich immer wieder entzündet und schmerzt. In diesem Falle ist natürlich eine lokale Therapie der Zahntasche selbst sinnvoll und nötig, aber sicher nicht dauerhaft erfolgreich, da die Ursache der Entzündung nicht behandelt wird.

Neben vielen anderen Möglichkeiten sind klassische Einsatzgebiete der Akupunktur in der zahnärztlichen Praxis: